Mathematik-Olympiaden

OlympiadeIn diesem Teilprogramm werden die Mathematik-Olympiaden, sowohl international als auch national, ausgewertet.

Wählen Sie zuerst, welche Art von Olympiaden Sie untersuchen möchten. In der Auswahlliste werden daraufhin die Austragungsorte mit den Jahreszahlen angezeigt.

Klicken Sie nun einen oder mehrere der Einträge an, werden die Daten gelesen und entsprechend ausgewertet. Dabei können Sie eine Liste der errungenen Preise oder eine grafische Auswertung erhalten. Weiterhin erfolgt die Auswertung nach fünf verschiedenen Kriterien:

  • 1.Preis, 2.Preis, 3.Preis
  • Anzahl der Preise
  • Punkte

Die Punkte werden bei den nationalen deutschen Mathematik-Olympiaden aus den Medaillen berechnet – bei der Internationalen Mathematik-Olympiade werden die absolut erreichten Punktzahlen verwendet.

Markieren Sie nur einen Austragungsort, erhalten Sie eine Übersicht über diese Veranstaltung. Wählen Sie mehrere aus, können Sie sich auch einen Gesamtüberblick verschaffen.

Aufgrund der politischen Entwicklungen nach 1945 (Spaltung Deutschlands durch die Abtrennung der Bi- und Trizone) nahm Deutschland erst ab 1991 an der Internationalen Olympiade teil. Für den Zeitraum von 1959 bis 1990 werden die Ergebnisse der DDR und BRD einzeln gezählt.

Die ehemaligen Staaten UdSSR und GUS werden automatisch zu Russland gezählt, ebenso die Tschechoslowakei zu Tschechien. Das ehemalige Jugoslawien wird zum heutigen Serbien gezählt.

Für die Internationalen Mathematikolympiaden können Sie zusätzlich in einer Europakarte die Erfolge einzelner Staaten grafisch veranschaulichen. Für die Deutsche Mathematikolympiade wird diese Auswertung für die Bundesländer vorgenommen.

Für die Internationale Mathematik-Olympiade können Sie auch für die Teilnehmerländer einen Überblick über die historische Entwicklung erhalten. Klicken Sie dazu auf den Eintrag Geschichte und wählen Sie aus der aufklappbaren Liste ein Land aus. Die Auswertungskriterien stellen Sie wieder auf der linken Seite des Fensters ein. Für die Auswertung der Internationalen Mathematik-Olympiaden können Sie sich anstelle der Preisanzahl auch die Platzierung des Landes anzeigen lassen.

Deutsche Mathematik-Olympiade

Die nationale Mathematik-Olympiade wurde Anfang der 60er Jahre in der DDR ins Leben gerufen.
Es fanden Schul-, Kreis-, Bezirks- und DDR-Olympiaden statt. Der DDR-Ausscheid fand zunächst im März jeden Jahres in der Jugendhochschule „Wilhelm Pieck“ bei Berlin, später im Mai in Erfurt statt. Damit in engem Zusammenhang stehen die Mathematik-Spezialklassen in der DDR.

Vom Schuljahr 1962/1963 an konnten die 4 Runden etwa so wie heute durchgeführt werden. Die Olympiaden fanden ein breites öffentliches Interesse. Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen und Wochenschau berichteten ausführlich über Aufgaben, Teilnehmer und das Rahmenprogramm der Wettbewerbe. Die Teilnehmerzahlen waren sehr hoch.

1966/67 wurden in der 1. Runde (Hausaufgaben) 987000 Teilnehmer registriert, das waren etwa 75% der zur Teilnahme berechtigten Schüler. Die Klausurwettbewerbe hatten 1966/67 in der 2. Runde (Kreisolympiade) 5000, in der 3. Runde (Bezirksolympiade) 2770 und in der 4. Runde (DDR-Olympiade) 240 Teilnehmer. Aus dem Kreis der Preisträger der 4. Runde wurden die 12 bis 14 Kandidaten für einen etwa 10-tägigen Vorbereitungskurs zur Internationalen Mathematik-Olympiade ausgewählt.
Erst 1995 nahmen erstmals alle westlichen Bundesländer an der deutschen Mathematik-Olympiade teil.

Mathematik-Olympiaden

Download

Die Auswertung der Internationalen Mathematikolympiade und der Bundesrunde der Mathematikolympiade ist als Einzelprogramm downladbar. (Stand: Mai 2017)