Pascaline

Pascaline1642 erfand Pascal eine mechanische Rechenmaschine, heute als Pascaline bekannt, um seinem Vater beim Einsammeln der Steuern zu helfen. Damit gelang ihm die Konstruktion der ersten funktionstüchtigen Rechenmaschine der Geschichte.

Die Rechenmaschine basierte auf Zahnrädern, d.h. die einzelnen Ziffern wurden durch die Stellung der einzelnen Zahnräder symbolisiert. Dabei verfügte sie bereits über einen automatischen Zehnerübertrag mittels Mitnehmerstift und Klinke.

Allerdings war die Pascaline nur teilweise erfolgreich. Die technischen Möglichkeiten, hinreichend genaue Zahnräder herzustellen, war noch nicht vorhanden. Daher verklemmten sich die Maschinen.

Pascaline-PrinzipIn diesem Teilprogramm wird die prinzipielle Wirkungsweise der Pascaline demonstriert.

Für drei Ziffern einer Zahl werden die entsprechenden Zahnräder gezeichnet. Klicken Sie nun auf Einer addieren, wird das rechte untere Rad um den zehnten Teil eines Vollkreises gedreht und die nächste Einerstelle angezeigt. Gleichzeitig wird das obere rechte Rad ebenfalls gedreht und das links davon befindliche Rad mit einem(!) Zahn über die Verbindungsstange ebenso.

Wiederholt man den Vorgang mehrfach, so wird beim Übergang von der Einerziffer 9 zur Einerziffer 0 ein Zehnerübertrag durch das Rad mit dem einen Zahn ausgelöst. Analog geschieht auch ein Hunderterübertrag bei den zwei linken Rädern.

Über die Schalter 1 addieren, 1 subtrahieren, 10 addieren und 10 subtrahieren können sie einfache Additions- und Subtraktionsaufgaben demonstrieren. Tragen Sie neben dem Schalter Wert einstellen eine Zahl ein und wählen den Schalter, so wird die Pascaline auf diese Zahl eingestellt. Mit dem Schalter Wert addieren wird die linksstehende Zahl addiert.

Der Schalter kontinuierlich 1 addieren startet eine Simulation, bei der immer wieder eine 1 zum aktuellen Wert hinzugefügt wird. Sollte Ihnen die Simulation zu schnell ablaufen, können Sie eine Verzögerung einstellen.
Der Schalter Pascaline auf 0 setzen stellt den Anfangszustand wieder her.