Stereogramm

StereogrammEin Stereogramm ist ein Abbildungsverfahren, bei dem räumliche Gebilde so dargestellt werden, dass der Betrachter ein dreidimensionales Bild wahrnimmt, obwohl die Darstellung auf der Ebene erfolgt.
Mitte der 1990er Jahre wurden spezielle Stereogramme, die Autostereogramme, bekannt.

Dazu wird ein kontrastreiches Bild, die Maske/Textur, so verändert, dass Teile der gewünschten Abbildung (Tiefenabbildung) zu einer Verschiebung von Pixeln der Maske führen.
Im Allgemeinen werden schwarze Abschnitte der Abbildung nicht verschoben, weiße Pixel um den maximalen Wert. Die Abbildung muss daher so erzeugt werden, dass weiter hinten liegende Teile dunkler gefärbt sind, weiter vorn liegende Abschnitt heller.
StereogrammprinzipJe nach Stärke der maximalen Pixelverschiebung kann eine große Tiefenwirkung erzielt werden. In diesem Teilprogramm werden für die maximale Tiefe (schwarz) 30 cm, für die minimale Tiefe (weiß) 20 cm, als Beobachtungsabstand 30 cm und als maximale Verschiebung 90 Pixel genutzt.

Der Betrachter eines Stereogramms soll möglichst entspannt „durch das Bild hindurchsehen“. Auf keinen Fall darf er versuchen, sich auf einzelne Muster der Maske zu konzentrieren.
Nach einiger Beobachtungszeit „entsteht“ der Eindruck einer räumlichen Darstellung im Gehirn(!). Je häufiger man Stereogramme betrachtet, d.h. sich trainiert, desto leichter erkennt man das räumliche Gebilde.
Allerdings gibt es auch Menschen, die es nie schaffen, auf diesen Darstellungen etwas Sinnvolles wahrzunehmen.

In diesem Teilprogramm können Sie Stereogramme erzeugen.
Dazu können Sie über die zwei kleinen Schalter ein Tiefenbild und eine Maske laden.

Beachten Sie dabei bitte, dass die Abbildung, das Tiefenbild, so gestaltet sein muss, dass vorn liegende Bereiche heller als hinten liegende sind. Die Maske sollte eine Abbildung sein, die nicht zu hell ist und ein möglichst „chaotisches“ Muster aufweist.
Klicken Sie auf Stereogramm erzeugen wird das Bild berechnet und angezeigt.
Voreingestellt ist die Konstruktion eines farbigen Stereogramms unter Nutzung der Textur der Maske. Alternativ können Sie als Stereogramm-Typ auch Schwarz-Weiß-Bilder bzw. Farbbilder jeweils ohne Textur anzeigen lassen.

Zum Testen enthält das Programm 34 Beispiele für Abbildungen und 14 verschiedene Masken. Um diese zu nutzen, wählen Sie das Gewünschte in den zwei aufklappbaren Listen aus.
Möchten Sie die Originalabbildung nicht sehen, um zum Beispiel sich selbst zu „testen“, so entfernen Sie die Markierung bei Tiefenbild.

Stereogramme

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Dieser Programmteil ist auch als eigenständiges Programm verfügbar.