Turk-Propp-Langton-Ameisen

Langton-AmeisenDurch Greg Turk und Jim Propp wurde 1995 eine einfache, aber sehr interessante Erweiterung des klassischen Regelsystems der Langton-Ameisen beschrieben. Diese finden Sie im 2.Teilprogramm Langton-Ameisen.

Anstelle der Langton-Rechts-Links-Regel RL werden nun Zyklen aus beliebigen R- und L-Bewegungen betrachtet und andersfarbig dargestellt. Mehrere Regeln erzeugen symmetrische Muster mit regelmäßigen und chaotischen Anteilen, z.B. RLLR. Die Abbildung zeigt die Regel LLRR.
Andere Bewegungsfestlegungen ergeben vollkommen chaotische Muster, manche nichts, wie z.B. LL und RR.

Voreingestellt ist die Regel LLRR (HHP-Code 19).
Interessante Regeln sind zum Beispiel: LLRR, RLLR, RLR, LRRRRRLLR, LLRRRLRLRLLR oder RRLLLRLLLRRR.
Zur Eingabe wird zuerst der HHP-Code verwendet; tragen Sie dort nichts ein, wird die Regel aus der dritten Eingabezeile entnommen.

Der HHP-Code wird zur systematischen Beschreibung der Regeln genutzt. Dazu werden die ‚L‘ und ‚R‘ einer Regel, z.B. ‚LRRL‘, als ‚0‘ und ‚1‘ interpretiert und die entstehende Dualzahl in das Dezimalsystem transformiert. Um führende ‚L‘ = ‚0‘ zu berücksichtigen, wird der Dualzahl eine 1 vorangestellt. Zum Beispiel wird ‚LRRL‘ damit zur Dualzahl 10110, d.h. 22 als Dezimalzahl. Jeder natürlichen Zahl größer 3 ist somit eine eindeutige Regel zugeordnet und umgekehrt.

Bei der Berechnung wird eine torusförmige Spielfläche betrachtet. Möchten Sie das nicht, d.h. beim Erreichen der Bildränder stoppt die Animation automatisch, so entfernen Sie das Häkchen bei Toruspielfeld.

Die Berechnung und Darstellung wird hier mit möglichst großer Geschwindigkeit durchgeführt. Möchten Sie eine langsamere Darstellung, so tragen Sie unter Schritte eine kleinere Zahl ein; analog eine größere für eine schnellere Berechnung.

Langton-Ameisen und
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