32 Jahre „Mathematik alpha“

Am 2. September 2017 jährte sich zum 32.Mal der erste Tag der Programmierung dieses Mathematikprogramms.
Das erste Programm, in BASIC für den DDR-Kleincomputer KC 85/1 geschrieben, hatte zwei Funktionen, die Berechnung der Primzahlen bis 10000 und die grafische Darstellung weniger, vorgegebener Funktionen, allerdings mit einer Pseudografik.

In den nachfolgenden Jahren änderte sich einiges; neue Teilprogramme wurden kontinuierlich ergänzt, ein internes Lexikon kam hinzu und die Themenvielfalt erweiterte sich stark.
1987 war das KC 85-1-Programm so weit, dass man es, ohne sich zu schämen, weitergeben konnte.
Zwei Jahre später wurde alles „umgebaut“, nun für Windows-PC mit Borland Pascal für Windows.

1995 ergab sich die Möglichkeit einer kommerziellen Veröffentlichung. Es war ein schönes Gefühl, dass das eigene Produkt für „gut“ befunden wurde; also wurde diese Chance genutzt.
Die Version 3.1 und die Nachfolgeversionen wurden ein großer Erfolg, vor allem für den Verlag.

Bis 2014 erschienen jährlich mehrere neue Versionen, auch zur Physik, Astronomie, Informatik, Chemie oder Biologie. Am Ende gab es mehr als 50 Programme.
Zwischenzeitlich wurde alles mit der Entwicklungsumgebung Delphi vollständig neugeschrieben.
Im Ergebnis war das Programm 2001 die erfolgreichste Mathematiksoftware deutscher Produktion.

Seit vielen Jahren geplant und nach unerfreulichen Ereignissen, endete 2014 die kommerzielle Phase und „Mathematik alpha“ wurde endlich wieder Freeware.

Gegenwärtig enthält „Mathematik alpha“ mehr als 730 Teilprogramme, bearbeitet über 4100 verschiedene Themen und besitzt ein sehr großes Mathematiklexikon. Das Programm gehört zu den umfangreichsten Mathematikprogrammen überhaupt. Wahrscheinlich ist es auch ganz gut.

Am 2. Dezember 2015 ging „mathematikalpha.de“ online. Seit dieser Zeit wurde „Mathematik alpha“ mehr als 6000 Mal heruntergeladen.
Danke an alle Nutzer für diesen Erfolg.

Mit etwas Glück werden aus den 32 Jahren auch noch 36 oder 40.
Wir werden sehen …

Steffen Polster
Chemnitz, September 2017