Zeitschrift „alpha“

alpha 1968Die Zeitschrift „alpha“ war eine mathematische Schülerzeitschrift vom Verlag „Volk und Wissen“ Berlin in der DDR. Sie erschien sechs Mal im Jahr zu einem Preis von nur 0,50 M. Die erste Ausgabe wurde 1967 veröffentlicht, bis Frühjahr 1991 erschienen insgesamt 146 Hefte. Bis 1987 wurde die Zeitschrift von Oberstudienrat Johannes Lehmann herausgegeben, danach von Frau Dr. Gabriele Liebau.

Die in der sehr populären Zeitschrift veröffentlichten Artikel zu allen Fragen der elementaren Mathematik wurden von führenden Mathematikern, Studenten und Lehrern der DDR und der sozialistischen Staaten geschrieben. Ziel war es, das Interesse der Schüler für Mathematik zu vertiefen und deren Leistungen weiterzuentwickeln.

Neben rein mathematischen Beiträgen wurde auch Wert auf Mathematikgeschichte, mathematische Anwendungen, Knobeleien, mathematischen Humor und vor allem auf die Mathematikolympiaden gelegt. Regelmäßig wurden interessante Logikspiele vorgestellt. In jedem Heft war die Rubrik „In freien Stunden – alpha heiter“ vertreten.

85_6kleinBesonderen Stellenwert hatte der alpha-Wettbewerb. Je Klassenstufe wurden eine Vielzahl von Aufgaben aus den Bereichen Mathematik, Physik, Chemie und Technik (teilweise auch in Russisch, Englisch und Französisch) veröffentlicht. Teilnehmer konnten Aufgaben ihrer Klassenstufe oder darüber liegender Klassenstufen lösen. Erwachsene lösten Aufgaben der Klassenstufe 11/12.
Nach dem Einsendeschluss wurden in jedem Fall die Lösungen der Aufgaben veröffentlicht.

Eingesandte Lösungen wurden mit „sehr gut gelöst“, „gut gelöst“ oder „gelöst“ bewertet. Zum Wettbewerbsende erhielten die erfolgreichen Teilnehmer das alpha-Abzeichen in Gold, Silber oder Bronze. In der Zeitschrift erschienen auch Listen über wie viele Jahre ein Schüler bereits erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen hatte.

Über 25 Jahre wurde in der Zeitschrift Elementarmathematik interessant und altersgerecht dargestellt und so das Interesse für Mathematik und die Naturwissenschaften geweckt bzw. vertieft. Nach dem Beitritt der DDR zur BRD und einem Verlagswechsel konnte die Zeitschrift noch einige Zeit erscheinen. Später wurde versucht, die Zeitschrift unter dem Titel „Alpha: Mathematik als Hobby“ zu retten. Dies gelang nicht.

85_2klein„alpha“-Hefte

1) „alpha“-Hefte 1967-1972
2) „alpha“-Hefte 1973-1978
3) „alpha“-Hefte 1979-1984
4) „alpha“-Hefte 1985-1991

Nutzungsbedingung:
Durch das Aufrufen einer der vier Seiten „alpha“-Hefte  bestätigen Sie, dass Sie die zum Lesen bereitgestellten Hefte ausschließlich privat oder im Rahmen von Bildungsaufgaben verwenden.

Von Januar 1967 bis März 1991 erschienen im Verlag „Volk und Wissen“ jährlich 6 Hefte, insgesamt 146, die hier alle gelesen werden können.

Inhaltsverzeichnis
Jahrgänge 1967-1991

Das Inhaltsverzeichnis der Hefte kann über die Links zu den Jahrgängen gerufen werden:
1967-70 , 1971-74 , 1975-78 , 1979-821983-86 , 1987-91
oder rechts als PDF-Datei geladen werden.

Eine Zusammenstellung der mathematikhistorischen Beiträge und der von Prof. Schreiber vorgestellten Mathematikbriefmarken findet man unter Mathematikgeschichte in „alpha“.

Rechtlicher Hinweis:
Auf eine Anfrage teilte der Verlag „Volk und Wissen“ mit, dass Ende 1991 die Rechte an die Autoren zurückübertragen wurden. Freundlicher Weise erteilten verschiedene Autoren ihre Zustimmung zur Veröffentlichung.
Besonderer Dank gilt Frau Dr. Noack, Herrn Dr. Ludwicki und Herrn Prof. Schmidt.
Hier erfolgt die Veröffentlichung unter dem Vorbehalt eines möglichen späteren Widerspruchs durch einen Autor. Bei einem evtl. rechtlichen Problem wird um einen Hinweis an kontakt@mathematikalpha.de gebeten.